Zürcher Migrationskonferenz 2026: Unsere Kinder, unsere Stadt

Wie wachsen Kinder in Zürich in einer postmigrantischen Gesellschaft auf? Dieser Frage widmete sich die Zürcher Migrationskonferenz 2026. Rund 223 Fachpersonen diskutierten im Kunsthaus Zürich zudem darüber, wie Familien in prekarisierten Lebenslagen besser erreicht und unterstützt werden können.

Migrationskonferenz 2026

Am 17. September 2026 fand im Kunsthaus Zürich die Zürcher Migrationskonferenz 2026 statt. Die von der AOZ und der Fachstelle Diversität, Integration, Antirassismus der Stadt Zürich organisierte Veranstaltung stand unter dem Motto «Unsere Kinder, unsere Stadt».

Im Zentrum des ersten Konferenzteils stand die Frage, wie Kinder und Jugendliche in Zürich in einer postmigrantischen Gesellschaft aufwachsen. Ein eigens produzierter Kurzfilm sowie persönliche Beiträge von jungen Erwachsenen gaben Einblicke in Erfahrungen von Zugehörigkeit, Vielfalt und Alltagsrassismus. Fachreferate zeigten zudem auf, wie Kinder zwischen unterschiedlichen Lebenswelten navigieren und Vielfalt als Teil ihres Alltags erleben.

Im zweiten Teil richtete sich der Blick auf Familien in prekarisierten Lebenslagen. Fachpersonen aus Schule, Sozialem, Sport, Forschung und Gemeinwesenarbeit diskutierten darüber, weshalb manche Familien nur schwer erreicht werden und welche Voraussetzungen nötig sind, um Vertrauen aufzubauen und Teilhabe zu ermöglichen.

Die Konferenz bot eine wichtige Plattform für den Austausch zwischen Praxis, Forschung und Verwaltung und machte deutlich: Wer Familien erreichen will, muss auf sie zugehen. Gleichzeitig wurde sichtbar, wie selbstverständlich Kinder mit Vielfalt umgehen und welche Impulse Erwachsene daraus mitnehmen können.

Den ausführlichen Konferenzbericht sowie weitere Unterlagen finden Sie auf der Website der Stadt Zürich:

 

Einblicke in die Zürcher Migrationskonferenz 2026

Begrüssung
Stadtpräsident Raphael Golta eröffnet die Zürcher Migrationskonferenz 2026.
Kurzfilm
Zum Auftakt der Konferenz wurde ein Kurzfilm über das Aufwachsen von Kindern in Zürich gezeigt.
Wimmelbild
Die Zürcher Migrationskonferenz 2026 stiess auf grosses Interesse und war gut besucht.
LernendePodium
Junge Erwachsene diskutieren ihre Erfahrungen mit Zugehörigkeit, Identität und Vielfalt in Zürich.
UrsinaJaeger
Ursina Jäger gibt wissenschaftliche Einblicke in das Aufwachsen in der postmigrantischen Gesellschaft.
Pause
Teilnehmende nutzen die Pause für Austausch und Vernetzung.
Monika Götzö
Monika Götzö spricht über die Lebensrealitäten von Familien, die von Unterstützungsangeboten nur schwer erreicht werden.
Wimmelbild
Rund 223 Personen nahmen an der Zürcher Migrationskonferenz 2026 teil.
Podiumsgespräch
Fachpersonen diskutieren über die Teilhabe und Förderung von Kindern und Familien in Zürich.
Schlussbetrachtung
Andrea Lanfranchi bei der Schlussbetrachtung der Zürcher Migrationskonferenz 2026.