
Die Bevölkerung der Stadt Zürich ist in verschiedener Hinsicht vielfältig. So leben hier beispielsweise mehr Menschen mit einem sogenannten Migrationshintergrund als ohne. Kinder wachsen hier also in einem Umfeld auf, das von Migration geprägt ist und in dem Migration normal ist: in einer postmigrantischen Gesellschaft.
Die Zürcher Migrationskonferenz 2026 geht zwei Fragestellungen nach. Ist das Aufwachsen in einer auch von herkunftsbezogener Diversität geprägten Stadt tatsächlich anders als das in einer eher homogeneren Gemeinde? Und wie beziehen wir als städtische Akteur*innen die Lebenslagen und Lebenswelten von eher «prekarisierten» Familien in den Zürcher Alltag mit ein?